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Für einige Teile des Filmes war es von
entscheidender Bedeutung, dass 3D Studio MAX eine eigene Skriptsprache in seine Umgebung
integriert hat: MaxScript. Mit MaxScript ist es zum einen möglich, oft benötigte
Modelliersequenzen automatisch ausführen zu lassen (wie Makros in anderen
Programmpaketen) und zum anderen kann die Funktionalität von 3D Studio um eigene
Funktionen erweitert werden. Dies war z.B. beim Import der CISKA-Daten von entscheidender
Bedeutung, da das manuelle Einlesen der Daten einige Wochen in Anspruch genommen hätte.
Ebenso wichtig war MaxScript bei der Erzeugung einiger Bewegungen, wie z.B. den Ketten und
den Rädern der Bauroboter. Diese werden durch ein eigenes Skript automatisch anhand der
Bewegung des Roboters korrekt animiert. Die Erzeugung der Animation wird dadurch enorm
erleichtert, da nur noch der Roboter als ganzes verschoben oder gedreht werden muss, die
Räder bzw. Ketten drehen sich dann automatisch mit der richtigen Geschwindigkeit mit.
Ebenso werden die Augen der Roboter durch ein eigens geschriebenes Skript gesteuert,
welches sich nahtlos in die Oberfläche von 3D Studio eingliedert. Dadurch steht dem
Benutzer ein spezielles "Augenobjekt" zur Verfügung, welches auf die Bewegung
von Augen spezialisiert ist.
Ein weiteres Beispiel für den Einsatz von MaxScript ist die Integration einer Flüssigkeitssimulation,
bei deren Entwicklung noch überhaupt nicht an 3D Studio gedacht wurde. Dank einiger
Skripte war es jedoch möglich, die Eingabedaten für die Simulation direkt innerhalb der
Oberfläche von 3D Studio zu erzeugen und später das Ergebnis der Simulation wieder in 3D
Studio und die darin modellierte Szene zu integrieren. Die Simulation selbst wurde dabei
außerhalb von 3D Studio, sogar unter einem völlig anderen Betriebssystem durchgeführt.
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